Samstag, 27. September 2008

Im Bauklotz nach Brügge

Im Gegenteil zu manchen Regionen Deutschlands hatten wir hier in Belgien in den letzten Tagen richtig tolles Wetter. Das muss man natürlich ausnutzen!
Es bietet sich zum Beispiel an, an die Schelde zu gehen und sich dort ein bisschen zu sonnen mit den Pflichten des Studentenlebens zu beschäftigen. Nachdem hier aber auch viele schöne Städte in der Nähe sind, bin ich erst Samstag-Abend an die Schelde. Vorher hab ich mich noch in einen wohl von einem Grundschüler aerodynamisch optimierten Zug gesetzt.

Seinen Zweck hat der belgische Bauklotzzug IC trotz seiner gewöhnungsbedürftigen Form erfüllt und hat mich nach Brügge gebracht, auch genannt das "Venedig des Nordens".

Zur Geltung kommt das natürlich nur an einem strahlend schönen Tag wie Samstag, ich hatte wirklich Glück. Wobei die Stadt wirklich klein ist, wenn man schön stramm marschiert und nicht in jedes Museum rennt, hat man die architektonischen Highlights locker an einem Nachmittag gesehen.Ist aber wirklich interessant, weil die Stadt noch zu einem großen Teil so ist wie sie im Mittelalter war. Schön, schön, schön!

Bei der Grachtenfahrt war unser Schifferl wenigstens ausreichend bewaffnet, um die in Brügge allgegenwärtigen Piraten und Sturzkampftauben abzuwehren.

WTF is my bike!? (Deshalb ist mein Fahrrad knallgelb, das ist die "Fietsenstation" am Hauptbahnhof in Antwerpen)...

Rauchen ist übrigens tödlich, auch in Belgien. Allerdings kann man hier dabei wenigstens seine Sprachfertigkeiten verbessern.

Wenn noch mal jemand an deutschen Straßen rummäkelt, sollte er Brügge besuchen. Aber bitte mit Allradantrieb.

Abends ging's dann an wieder an die Schelde, wo sich ganz vorzüglich die letzten Sonnenstrahlen genießen lassen. Wenn nur nicht diese ganzen Goths und Krawalltürken mit Kampfhunden UND HANDYGANGSTER wären. Immer diese Jugend!

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